Ausstellung vom 20.10. bis 24.11. 2012
mit Bildern und Grafiken von 
Karl und Klaus Völker


Der Maler, Grafiker und Architekt Karl Völker gehört zu den charismatischen deutschen Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der interessantesten halleschen Maler dieser Zeit.Er war Mitglied der bedeutenden, 1918 in Berlin gegründeten "Novembergruppe". Seine Industriebilder wurden während der Zeit des Nationalsozialismus auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und noch in den 50er Jahren geriet er in die "Formalismusdebatte" im Osten Deutschlands. Doch unbeirrt setzte er seine künstlerische Arbeit fort. Das von Walter Bauer für das umfangreiche Werk des Künstlers gebrauchte Shakespeare-Wort „Dir selber treu“ kann auch für das Leben Karl Völkers stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Maskenstillleben (mit Pierrot-Hut)
Öl auf Hartfaser | um 1931
Leihgabe

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Sein Enkel Klaus Völker -1952 in Halle geboren- studierte und lehrte an der Kunsthochschule "Burg Giebichenstein".

"Klaus Völker suchte immer schon das zurückhaltende, eher unscheinbare, aber kostbare, in keine Bedeutung geölte Blatt, den feinen Strich zu einer feinen Empfindung, zu einem freien Formenspiel, die eine Stelle für ein erlesenes Farbereignis, den beiläufigen Anblick. Zeichnen, das heißt behutsam, leicht, präzise, unaufgeregt und still zu bleiben." (Michael Freitag)















Selbst
Tusche auf Reispapier | 2012 

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